In den meisten Unternehmen gibt es einen Meetingraum. Darin steht ein großer Konferenztisch, drumherum Stühle. Immer gleich. Egal ob Zweiergespräch oder Teambesprechung, ob Brainstorming oder Kundenpräsentation, ob drei Personen oder zwölf. Der Raum ist der Raum. Der Tisch ist der Tisch.

Und genau das ist das Problem.

Warum der fixe Konferenztisch ein Relikt ist

Meetings sind unterschiedlich. Ein strategisches Planungsgespräch zu dritt braucht eine andere Raumsituation als ein Workshop mit zehn Personen. Eine Kundenpräsentation stellt andere Anforderungen als ein Team-Standup. Aber der Raum bietet immer dasselbe: einen großen Tisch, an dem drei Leute verloren sitzen oder zwölf eingequetscht.

Die Konsequenzen:

  • Verschwendete Fläche – ein 30 m² Konferenzraum, der 80 % der Zeit von drei Personen genutzt wird, ist ineffizient
  • Falsche Atmosphäre – ein Workshop am Konferenztisch fühlt sich an wie ein Meeting. Das Format bestimmt das Ergebnis
  • Fehlende Flexibilität – spontane Umstellungen sind unmöglich, weil der Tisch nicht zu bewegen ist
  • Ein Raum für alles – statt mehrerer Räume für verschiedene Zwecke gibt es einen, der keinen richtig erfüllt

Die Alternative: Klapptische und modulare Systeme

Moderne Klapptische wie der MDD Easy haben mit dem kippligen Catering-Klapptisch aus der Jugendherberge nichts mehr gemeinsam. Sie sind stabil, leichtgängig, optisch hochwertig – und lassen sich in Minuten von einer Person umstellen.

Was einen guten Klapptisch auszeichnet:

  • Tischplatte auf Konferenztisch-Niveau – gleiche Materialqualität, gleiche Optik. Kein sichtbarer Unterschied zum „richtigen" Tisch
  • Leichtgängiger Klappmechanismus – eine Person muss in der Lage sein, den Tisch in 10 Sekunden zusammen- und aufzuklappen
  • Rollen mit Feststellbremse – der Tisch muss sich leicht verschieben, aber fest stehen lassen
  • Stapelbar – zusammengeklappte Tische müssen platzsparend gelagert werden können
  • Kabelmanagement – auch ein Klapptisch braucht Strom- und Datenanschlüsse für Laptops und Präsentationstechnik

Szenarien: Ein Raum, viele Konfigurationen

Ein 30 m² Raum mit flexiblen Klapptischen wird zu mehreren Räumen in einem:

Konferenz (8-12 Personen)

Vier Klapptische bilden eine große Konferenzinsel. Sieht aus wie ein klassischer Konferenztisch, kann aber nach dem Meeting in Minuten umgebaut werden.

Workshop (6-10 Personen)

Tische als U-Form oder in Gruppen. Alle sehen die Präsentationswand, können aber auch in Kleingruppen arbeiten. Ein Whiteboard oder Flipchart ergänzt die Aufstellung.

Präsentation (10-20 Personen)

Tische zur Seite, Stühle in Reihen. Der Raum fasst plötzlich doppelt so viele Personen. Ideal für Kundenveranstaltungen oder interne Präsentationen.

Einzelarbeit / Co-Working

Tische einzeln gestellt, jeder hat seinen eigenen Arbeitsplatz. Ideal, wenn Teams temporär zusammenarbeiten oder der Meetingraum zwischen Meetings als ruhiger Arbeitsraum genutzt wird.

Leerer Raum

Alle Tische zusammengeklappt und an die Wand geschoben. Der Raum wird zum Yoga-Raum, zum Empfangsbereich für Events oder einfach zum freien Platz, den jeder braucht und niemand hat.

Die Stühle: Stapelbar muss nicht unbequem heißen

Zu flexiblen Tischen gehören stapelbare Stühle. Der Klassiker – harter Kunststoff, kalt, unbequem nach 20 Minuten – ist dabei keine Option. Moderne Konferenzstühle sind gepolstert, stapelbar und trotzdem ansehnlich.

Worauf Sie achten sollten:

  • Sitzpolster mit mindestens 3 cm Schaumstoff – alles darunter ist nach einer Stunde spürbar
  • Stapelhöhe von mindestens 5-6 Stühlen – sonst wird das Lagern unpraktisch
  • Filzgleiter oder Kunststoffkappen – zum Schutz des Bodens und zur Geräuschreduktion
  • Design, das zum Rest des Büros passt – der Meetingraum ist kein Nebenraum

Akustik nicht vergessen

Ein Meetingraum mit harten Oberflächen hallt. Das stört die Sprachverständlichkeit und macht Video-Calls zur Qual. Gerade flexible Räume, in denen Möbel bewegt werden, brauchen eine Grunddämpfung durch die Raumarchitektur – Akustikdecke, Wandpaneele oder textile Elemente.

Auf unserer Meetingraum-Seite zeigen wir Ihnen Lösungen, die Flexibilität und Akustik verbinden.

„Der beste Meetingraum ist der, der sich an das Meeting anpasst – nicht umgekehrt. Mit den richtigen Möbeln ist ein Raum alles: Konferenzraum, Workshop-Raum, Eventfläche."

Die Rechnung: Flexibilität spart Fläche

Bürofläche ist teuer – Miete, Nebenkosten, Reinigung laufen pro Quadratmeter. Ein starrer Konferenzraum von 30 m² bindet also dauerhaft Fläche, die vielleicht nur zu 20 % der Arbeitszeit tatsächlich genutzt wird.

Ein flexibler Raum, der als Konferenz-, Workshop-, Co-Working- und Veranstaltungsraum dient, kommt auf eine Auslastung von 60–80 %. Im Vergleich: Statt zwei starrer Räume (60 m²) brauchen Sie einen flexiblen (30 m²). Die Ersparnis sind 30 m² Fläche – über die Nutzungsdauer betrachtet eine sehr lohnende Rechnung. Die Investition in flexible Möbel amortisiert sich in kurzer Zeit.

Meetingraum flexibel gestalten?

Wir zeigen Ihnen, wie ein Raum mit den richtigen Möbeln zu vielen Räumen wird.

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